Malta Travelsketch Bahar IC Cagnaq

Sketchbook Malta Bahar ic Cagnaq

Malta Travelsketch Bahar IC Cagnaq ein Urban Sketch

entstand mit Bleistift Härtegrad 3H, auf einem Tagesausflug. Es war ein regnerischer Tag im Januar. In Malta bin ich täglich 12 bis 20 km gelaufen um mein Skizzenbuch zu füllen und das Wetter hat mich nie abgeschreckt.

Ausgangspunkt für meinen Ausflug war Qawra. Bis Bahar sind es runde sechs Kilometer an der Küste entlang. Ein sehr schöner Weg, weil immer der Blick auf das Meer frei ist. Es ist eine vierspurige Strasse, die auch von den Linienbussen befahren wird.

In meinem Skizzenbuch befinden sich einige Malta Travelsketch es, die auf diesem Teil der Küste, zwischen Buggibba und Sliema, entstanden sind.

Ausarbeitung Urbansketch Bahar ic Cagnaq

Urban Sketch Malta Bleistift

Bleistift Urban Sketch Bahar IC Cagnaq Malta

Den Urbansketch habe ich auf der Terrasse des Italieners in Bahar aufgerissen. Meine Arbeit wurde allerdings durch den schlimmsten Platzregen, an den ich mich erinnern kann, unterbrochen. Es schüttete was das Zeug hergab. Die Zeit habe ich mir dann im Lokal mit einem sehr leckeren Pizza mit Meeresfrüchten vertrieben.

Bleistift, Fineliner und Wasserfarbe

Die ersten Skizzen erstelle ich mit einem Bleistift 3H nur grob. Danach kommen wenige Detailierungen mit 2H oder HB. Auch die Schatten versuche ich zu Beginn der Zeichnung zu berücksichtigen.

Den Fineliner verwende ich in den Stärken 0,38 und 0,50 von Muji. Die nähsten Linien und Kanten mit der stärkeren Mine. Die entfernten Konturen bleiben in Bleistift. Für die hellen Schattenflächen habe ich in meinem Reisemäppchen einen Pinselstift in mittelgrau und einen Brush-Pen in lichtblau.

Diese Zeichnung habe ich erst nach meiner Rückkehr ins Hotel mit Wasserfarbe ergänzt.

Die Erinnerung an diesen Tag

ist vor allem deshalb so präsent, weil dieser Malta Travelsketch entstand.

Den Heimweg habe ich angetreten, als der Regen nachgelassen hatte. Trotzdem war ich nach zwanzig Minuten patschnass. Als der Regen dann doch aufgehörte, kam ich an eine Stelle dieser vierspurigen Strasse die komplett auf sechs Meter, 40 cm tief, überflutet war. Wie ein breiter Wasserfall kamen die Fluten von den Felsen runter und suchten den Weg über die Strasse ins Meer. Die Rohre, die für diese Zwecke wohl in die Strasse eingearbeitet sind, schafften diese Wassermengen nicht.

Nass wie der sprichwörtliche Pudel stand ich am Rand der Riesenpfütsche und wartete. Nach einer halben Stund und einem Wasserstand von 10 cm war meine Geduld am Ende und ich watete durch den See damit ich endlich weiter kam.

Die Schuhe konnte ich zwei Tage nicht mehr tragen. Aber auf Malta läuft ja eh jeder zweite Brite mit Flip-Flop rum. Der Wettergott war am nächsten Tag auch wieder gnädig. War trotzdem ein toller Tag mit einem schönen Ausflug.